Kein Glyphosat auf den öffentlichen Flächen der Gemeinde

Seit Herbst 2017 zählt unsere Gemeinde zu den über 700 glyphosatfreien Gemeinden Österreichs. Wir verpflichten uns damit, kein Glyphosat zur Bekämpfung von Unkräutern auf öffentlichen Flächen einzusetzen. Auch mit mechanischen Mitteln, wie z. B. Bürsten, lässt sich dem Unkraut nämlich gut beikommen.

Was ist Glyphosat eigentlich?

Glyphosat ist derzeit das meist eingesetzte Pflanzengift der Welt. Allgemein bekannt ist es auch unter dem Begriff „Roundup“. Es ist ein Herbizid, das jede Pflanze tötet, indem es über die Blätter in alle Bestandteile der Pflanze kommt. Das Gift lässt sich nicht abwaschen und wird weder durch Erhitzen noch durch Einfrieren abgebaut. Rückstände halten sich etwa ein Jahr lang in Lebens- und Futtermitteln.

Glyphosat wird in der Landwirtschaft genauso eingesetzt wie in kleinen Obst- und Gemüsegärten. Viele Untersuchungen bringen die Verwendung von Glyphosat mit negativen gesundheitlichen Folgen wie Kopfschmerzen, Reizungen der Haut und Augen, Kreislaufproblemen, usw. in Verbindung. Auch in der Natur verursacht Glyphosat Probleme, weil durch die Vernichtung von Wildpflanzen auch vielen Tieren, wie Wildbienen, Schmetterlingen und anderen Insekten ihr Lebensraum entzogen wird.

Trotzdem ist Glyphosat immer noch zugelassen. Wir alle haben es aber selbst in der Hand, ob wir dieses Mittel anwenden oder ob wir duch den Einsatz alternativer Methoden unserer Umwelt und der Natur etwas Gutes tun möchten!